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SOPA und PIPA – das Ende des Web 2.0?

“Imagine a World Without Free Knowledge” konnte man am 18. Januar auf wikipedia.org lesen. Wikipedia spricht sich damit gegen die US-Gesetzentwürfe Stop Online Piracy Act und Protect IP Act aus, mit denen Urheberretchsverletzungen auf radikale Weise begegnet werden sollen. Das Online-Lexikon ist dabei nicht allein – auch die Internetgiganten Google und Amazon machen auf den Gesetzesentwurf aufmerksam. Um sich zu solidarisieren gingen auch hierzulande viele Websites vorübergehend offline.

Tritt SOPA in Kraft, müssten Internet Service Provider den Zugang zu Websites, die vermeintlich gegen das Urheberrecht verstoßen, blockieren. “Vermeintlich” einerseits deshalb, weil die Sperrung quasi vorbeugend erfolgen soll, d.h. ohne große Formalitäten, noch bevor sich Behörden mit dem konkreten Fall beschäftigt haben. Andererseits weil auch Websites betroffen wären, die Urheberrechtsverletzungen lediglich ermöglichen. Letzteres würde bedeuten, dass jegliche Art von Internetportalen, die Nutzern erlauben eigene (und auch kopierte) Inhalte zu publizieren, von der Bildfläche verschwinden würden. Dies wiederum wäre das Ende von Videoportalen wie YouTube, Social Networks wie Facebook und auch etlicher Foren und Blogs. Die Uhren würden damit zurück gestellt auf Web 1.0 und die einzigen Profiteure wären Musik- und Filmindustrie. Keine Frage, auch im Internet gelten Gesetze und müssen Lösungen her, um diese durchzusetzen. Radikalere Gesetze, die neben Urheberrechtsverstößen auch alle positiven Entwicklungen beseitigen und die Türen für eine missbräuchliche Verwendung öffnen, sind in jedem Fall die schlechteste Lösung.

Letztlich läuft die Debatte darauf hinaus 100 Milliarden Dollar Schaden im Jahr durch Urheberrechtsverletzungen, gesellschaftlichem Fortschritt, Freiheit und Demokratie gegenüberzustellen. Die Entscheidung, was an dieser Stelle wichtiger ist, sollte niemandem schwer fallen.


In Motion Research – Marktforschung mit Hilfe von Smartphones

Im E-Commerce kann die Herkunft einzelner Kunden, sowie deren Verhalten, im Online-Shop, über Software, wie z.B. Google Analytics genau aufgezeichnet werden. Über eine Analyse der dabei entstehenden Daten können wertvolle Optimierungspotenziale aufgedeckt werden. Stationäre Geschäfte helfen sich an dieser Stelle gewöhnlich mit Instrumenten der traditionellen Marktforschung, wie beispielsweise Befragungen. Diese Art, Einblicke in Kaufverhalten und Kundenwünsche zu bekommen, ist nicht nur teuer, sondern auch von einer hohen Ungenauigkeit geprägt. (weiterlesen …)


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