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Warum Google nicht immer ein gutes Vorbild für Usability ist

Häufig wird Google als Beispiel für gute Usability  genannt. Logo, Suchschlitz, Search-Button und das war es beinahe schon, was es auf der Seite zu sehen gibt. Oft wird dieser simple Aufbau von Google auch als ein wichtiger Erfolgsfaktor genannt. Kein Wunder also, dass sich so manches andere Internetunternehmen  dies zum Vorbild nimmt, in vielen Fällen auch zu Recht. Allerdings gibt es auch Websites, die es damit übertreiben und ihren Auftritt verschlimmbessern.

Ein Beispiel dafür ist monster.de:

Logo, Searchbox und CTA werden zentriert im oberen Seitendrittel angezeigt (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Monster Startseite mit starker Ähnlichkeit zu Google

 

Doch was in diesem Fall noch stärker auffällt, ist die Ähnlichkeit der Suchergebnisse mit den Google SERPS (Abbildung 2).

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SOPA und PIPA – das Ende des Web 2.0?

“Imagine a World Without Free Knowledge” konnte man am 18. Januar auf wikipedia.org lesen. Wikipedia spricht sich damit gegen die US-Gesetzentwürfe Stop Online Piracy Act und Protect IP Act aus, mit denen Urheberretchsverletzungen auf radikale Weise begegnet werden sollen. Das Online-Lexikon ist dabei nicht allein – auch die Internetgiganten Google und Amazon machen auf den Gesetzesentwurf aufmerksam. Um sich zu solidarisieren gingen auch hierzulande viele Websites vorübergehend offline.

Tritt SOPA in Kraft, müssten Internet Service Provider den Zugang zu Websites, die vermeintlich gegen das Urheberrecht verstoßen, blockieren. “Vermeintlich” einerseits deshalb, weil die Sperrung quasi vorbeugend erfolgen soll, d.h. ohne große Formalitäten, noch bevor sich Behörden mit dem konkreten Fall beschäftigt haben. Andererseits weil auch Websites betroffen wären, die Urheberrechtsverletzungen lediglich ermöglichen. Letzteres würde bedeuten, dass jegliche Art von Internetportalen, die Nutzern erlauben eigene (und auch kopierte) Inhalte zu publizieren, von der Bildfläche verschwinden würden. Dies wiederum wäre das Ende von Videoportalen wie YouTube, Social Networks wie Facebook und auch etlicher Foren und Blogs. Die Uhren würden damit zurück gestellt auf Web 1.0 und die einzigen Profiteure wären Musik- und Filmindustrie. Keine Frage, auch im Internet gelten Gesetze und müssen Lösungen her, um diese durchzusetzen. Radikalere Gesetze, die neben Urheberrechtsverstößen auch alle positiven Entwicklungen beseitigen und die Türen für eine missbräuchliche Verwendung öffnen, sind in jedem Fall die schlechteste Lösung.

Letztlich läuft die Debatte darauf hinaus 100 Milliarden Dollar Schaden im Jahr durch Urheberrechtsverletzungen, gesellschaftlichem Fortschritt, Freiheit und Demokratie gegenüberzustellen. Die Entscheidung, was an dieser Stelle wichtiger ist, sollte niemandem schwer fallen.


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