Marketing | Apps | Usability | Strategy

Convention Camp Hannover 2011 Recap

Als eine der wenigen Konferenzen bietet das Convention Camp kostenlose Tickets für Studenten an. Diese Chance haben wir uns nicht entgehen lassen und so machten wir uns auf den weiten Weg von Würzburg nach Hannover.

Opening Session Convention Camp 2011

Auf dem Messegelände angekommen ging es auch gleich in die Opening Session, in der die Veranstalter das Programm vorstellten.

Ein Highlight für uns war dabei die Möglichkeit für alle Teilnehmer eine eigene sog. “freie Session” anzubieten. Hierzu hatten die Anwärter 45 Sekunden Zeit ihre Themen anzureißen.

Auch für uns waren hier einige interessante Themen dabei, wodurch unsere ursprüngliche Planung hinfällig wurde. So entschieden wir uns als erstes eine freie Session zum Thema QR -Codes von Tim Rademacher zu besuchen. (weiterlesen …)


Mobile Marketing als zentraler Teil einer Multi-Channel-Strategie

Oft wird von Kanibalisierungseffekten gesprochen, wenn es darum geht den stationären Handel durch elektronischen Handel zu ergänzen. Jüngstes Beispiel von klassischen Einzelhändlern, die immer noch Angst davor haben gefressen zu werden, ist das anhaltende Debakel um die möglichen E-Commerce Aktivitäten von Media Saturn.

Doch wer noch immer darüber sinniert, wann und in welcher Art und Weise man nun auch online verkaufen sollte, der wird wohl, um im Bilde zu bleiben, bald „verschluckt“. Und zwar von Anbietern, die es verstehen, dass stationärer Handel nicht unbedingt von gestern ist, E-Commerce längst mehr als einem zusätzlichen Vertriebskanal entspricht und Konsumenten zukünftig verstärkt mobil zu erreichen sind.

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Über die Notwendigkeit mobiler Websites

Die Einkaufskette real (www.real.de)  kennt in Deutschland wohl jeder. Ihre mobile Webseite auch? Nein!
mobile Webseite von real.de
Eine riesige Supermarktkette verzichtet auf einem mobilen Auftritt. Stattdessen muss ich mit viel zoomen und Augen zukneifen versuchen, das zu finden was ich brauche- das aktuelle Angebot der Woche. Sehen Sie das? Ja da unten in der 2. Spalte, eeendlich. Und nun versuchen Sie mal das mit dem Finger zu „treffen“.
Dieser Artikel soll sich mit der Notwendigkeit und besonders dem Aufbau einer mobilen Webseite beschäftigen.
Die zentrale Fragestellung sollte zunächst folgende sein: In welcher Situation und an welchem Ort befindet sich normalerweise der Besucher der Seite, wenn er diese vom Smartphone aufruft. Bedenken Sie, dass Smartphones oft während des Auto fahrens, beim Laufen oder in diversen anderen oft lauten und hektischen Situationen  genutzt werden.
In der „real-Situation“ wäre das wahrscheinlich ein potentieller Kunde der nach möglichen Angeboten oder dem Wochenprospekt sucht. Oder vielleicht jemand der eine Wegbeschreibung braucht? Während er am Steuer sitzt? In all diesen Szenarien sind  beispielsweise ausreichend große Call-to-Actions ein Muss -im Gegensatz zur Website, die wir auf der Abbildung sehen.
Außerdem sollten zwecks kurzer Ladezeiten Call-to-Actions und Grafiken mit Hilfe von CSS 3.0 gestaltet und damit vom Datenvolumen her klein gehalten werden. Mit Iphone und o2 Netz konnte man im Würzburger real nur eine Edge Verbindung nutzen. Besonders dann machen sich lange Wartezeiten bemerkbar und führen oft zu Abbrüchen bei der Nutzung der Seite.
Es soll noch ganz deutlich erwähnt werden, dass real bei Besuchen über ein Smartphone doch mitgedacht hat. Zu Beginn poppt direkt eine Aufforderung auf, die mobile App kostenlos zu downloaden. Sehr schön! – Oder nicht? Ich habe sie nicht downloaden wollen, da ich nur kurz nach einem spezifischem Angebot suchen wollte und nicht gleich die ganze App eines Supermarktes benötige…

Vorteile mobiler Kundenkarten nutzen

Die App Stocard vereint alle Kundenkarten auf dem Smartphone

Barcode vom Smartphone scannenSchon seit einiger Zeit existieren Apps wie Stocard mit denen sich Kundenkarten digitalisieren und auf dem Smartphone bündeln lassen. Im Fall der kostenlosen App Stocard funktioniert der Prozess denkbar einfach: Von der Plastikversion der Kundenkarte wird der Barcode einmalig eingescannt, in der App hinterlegt und kann dann beim Einkauf vom Smartphone abgescannt werden.

 

Kundenkarte auswählen in der App StocardEine gute Idee, die Platz im Geldbeutel schafft. In der praktischen Alltagssituation gibt es dann aber doch ein paar Hemmnisse. Was ist z.B. mit alten Scannertechnologien, die das Scannen vom Smartphone nicht zulassen? Das FAQ von Stocard weißt hier darauf hin, dass die Kundennummer auch per Hand eingetippt werden könne. Ok, bei einer flinken Kassiererin sicher kein Problem. Aber was wenn das Personal an der Kasse überhaupt nicht über diese Form der Kundenkarte bescheid weiß? Es ist zu befürchten, dass die Erklärung und die damit einhergehende Verzögerung für Unmut bei den anderen wartenden Kunden in der Schlange sorgt. Das ist dann wohl ein ähnliches Erlebnis, als würde man mit Kleingeld die 30 Euro Rechnung bezahlen.

So viel zum Status Quo. (weiterlesen …)


Mobile SEA geht anders

Das mobile Suchvolumen steigt stetig an. Schon knapp 30% aller Suchen nach Restaurants gehen beispielsweise von Smartphone-Nutzern aus. Und bereits 40 % der Suchen bei Google Maps gehen von mobilen Endgeräten aus. Neben weiteren Zahlen zeigen auch die mittlerweile besseren Targeting-Optionen für mobile Ads, das Mobile nicht mehr nur ein Hype ist.

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Mobile Display Advertising – Zwei Beispiele unter der Lupe

Mobile Display Advertising wächst rasant. Experten prognostizieren 2011 eine Verdopplung zum Vorjahr der Display Werbung auf rund 40 Millionen Euro. 

Doch mit sich häufender Werbung, zeigen sich immer mehr Wege den mobilen Display Bereich zu nutzen.
Mobile Ads auf Bild.deDie Tageszeitung Bild hat sich inzwischen auch im Internet etabliert. Der erste Blick scheint überraschend positiv. Keine Werbung zu sehen, nur Schlagzeilen und Bilder. Doch nach einigen Sekunden poppt ein Coca Cola Banner auf. Dem aber nicht genug: Bei weiterem scrollen folgt dieser einem eine knappe halbe Minute überall hin. Die wohl schlimmste Werbeform, die man sich vorstellen kann. Am Home PC findet man meistens ein Knopf um diese zu schließen. Mobil ist die Sache nicht ganz so einfach – da muss man das kleine ‘x‘ zum Schließen erst einmal anvisieren und dann noch treffen! Die Vertreter von Axel Springer auf der dmexco 2011 sahen das in ihrem Vortrag zum Thema Online Vermarktung etwas anders und inspirierten uns zu diesem Beitrag. Aufgrund kleinerer Displays bei mobilen Geräten war man sich beispielsweise einig, dass der Trend zu Fullscreen Ads geht. (weiterlesen …)


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