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Warum Google nicht immer ein gutes Vorbild für Usability ist

Häufig wird Google als Beispiel für gute Usability  genannt. Logo, Suchschlitz, Search-Button und das war es beinahe schon, was es auf der Seite zu sehen gibt. Oft wird dieser simple Aufbau von Google auch als ein wichtiger Erfolgsfaktor genannt. Kein Wunder also, dass sich so manches andere Internetunternehmen  dies zum Vorbild nimmt, in vielen Fällen auch zu Recht. Allerdings gibt es auch Websites, die es damit übertreiben und ihren Auftritt verschlimmbessern.

Ein Beispiel dafür ist monster.de:

Logo, Searchbox und CTA werden zentriert im oberen Seitendrittel angezeigt (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Monster Startseite mit starker Ähnlichkeit zu Google

 

Doch was in diesem Fall noch stärker auffällt, ist die Ähnlichkeit der Suchergebnisse mit den Google SERPS (Abbildung 2).

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Über die Notwendigkeit mobiler Websites

Die Einkaufskette real (www.real.de)  kennt in Deutschland wohl jeder. Ihre mobile Webseite auch? Nein!
mobile Webseite von real.de
Eine riesige Supermarktkette verzichtet auf einem mobilen Auftritt. Stattdessen muss ich mit viel zoomen und Augen zukneifen versuchen, das zu finden was ich brauche- das aktuelle Angebot der Woche. Sehen Sie das? Ja da unten in der 2. Spalte, eeendlich. Und nun versuchen Sie mal das mit dem Finger zu „treffen“.
Dieser Artikel soll sich mit der Notwendigkeit und besonders dem Aufbau einer mobilen Webseite beschäftigen.
Die zentrale Fragestellung sollte zunächst folgende sein: In welcher Situation und an welchem Ort befindet sich normalerweise der Besucher der Seite, wenn er diese vom Smartphone aufruft. Bedenken Sie, dass Smartphones oft während des Auto fahrens, beim Laufen oder in diversen anderen oft lauten und hektischen Situationen  genutzt werden.
In der „real-Situation“ wäre das wahrscheinlich ein potentieller Kunde der nach möglichen Angeboten oder dem Wochenprospekt sucht. Oder vielleicht jemand der eine Wegbeschreibung braucht? Während er am Steuer sitzt? In all diesen Szenarien sind  beispielsweise ausreichend große Call-to-Actions ein Muss -im Gegensatz zur Website, die wir auf der Abbildung sehen.
Außerdem sollten zwecks kurzer Ladezeiten Call-to-Actions und Grafiken mit Hilfe von CSS 3.0 gestaltet und damit vom Datenvolumen her klein gehalten werden. Mit Iphone und o2 Netz konnte man im Würzburger real nur eine Edge Verbindung nutzen. Besonders dann machen sich lange Wartezeiten bemerkbar und führen oft zu Abbrüchen bei der Nutzung der Seite.
Es soll noch ganz deutlich erwähnt werden, dass real bei Besuchen über ein Smartphone doch mitgedacht hat. Zu Beginn poppt direkt eine Aufforderung auf, die mobile App kostenlos zu downloaden. Sehr schön! – Oder nicht? Ich habe sie nicht downloaden wollen, da ich nur kurz nach einem spezifischem Angebot suchen wollte und nicht gleich die ganze App eines Supermarktes benötige…

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